
FRANCIS TANBUL
231
„Es ist Zeit aufzuwachen, ansonsten verschläft man die Träume aus vergangenen Tagen.“
230
„Die Welt handelt und strampelt,
in ständig banalen Floskeln,
nicht minder, was man unbedacht verquirlt,
zu veräußern sich selbst bedrängt.
Bedenkt nur der Träger, die man benötigt,
dahingehend sich zu erklären,
redselig gar zu rechtfertigen,
um sich dann zu entzweien Gefahr läuft,
angesichts der Missverständnisse oder der Vorurteile,
die man anderen dringlich auferlegt.
Nicht mit Liebe, Mitgefühl oder Verständnis
diese Vorgänge zu vergleichen sind,
eher mit überfürsorglichen Eltern,
welche die Schuld ständig zuweisen,
an Ort und Stelle, aber immer woanders,
nur nicht da suchen, bei ihrer eigenen Persona.
Aber wehe, wenn das Kind einmal in den Brunnen fällt,
dann ist das Geschrei groß, etwa nicht?
Indes verhallen diese Stimmen unerhört,
an irgendeinem Platz, weit weg,
nur nicht bei einem selbst,
denn man ist sprachlos zugleich,
sodann die anderen hoffen, endlich Gehör zu finden!“
229
„Es ist die höchste Form der Liebe, die sich mancherorts verströmt. Empfange sie mit reinstem Herzen und du wirst Großartiges vollbringen.“
228
„Schweren und unnötigen Gedanken nachhängen, wehmütig sein, Trübsal blasen oder gar von vielem ungewollt gefesselt sein. Wo bleibt da die Leichtigkeit und die Befreiung von allem Unguten?“
227
„Es ist Zeit einzugestehen, sonst vergeht man sich am Recht anderer.“
226
„Ich habe kein Konzept, ich folge meiner Intuition.“
225
„Ich wunderbare mich sehr, was geschehen mag, wenn das Bewusstsein der ganzen Menschheit sich zum Guten hin veränderte, insbesondere zur Nachsicht und Fürsorge.“
224
„Wenn ich träume, wache ich über meine Gedanken, die eigenständig auf Reisen gehen – mit unbekanntem Ziel.“
223
„Wenn wir hinübergehen, auf die andere Seite des Schleiers erwartet uns nichts geringeres als bedingungslose Liebe.“
222
„Wir sterben, um zu lernen, wiederzukommen.“
221
„Lass’ endlich los von alten und unnützen Gedanken und du wirst beseelt von neuen Ereignissen und faszinierenden Gestalten, die dich weiterbringen.“
220
„Liebe deine Feinde und Freundschaft gedeiht.“
219
„Das Leben ist viel zu grotesk, wuchtig und schön, als dass man sich von einem Schlag mit einem Eisenrohr gegen den Kopf niedergeschlagen zeigte. Auch wenn große Irritation entsteht, erwächst trotzdem die Zuversicht, dass man daraus etwas über sich selbst erfährt.“
218
„Liebe dich und deine Saat, damit auf dem Acker des Lebens Herrlichkeit erblüht sowie ein Keim der Hoffnung auf dem Feld der Forschung sprießt.“
217
„Wir leben unser Leben entweder leicht oder schwer, mitunter quer, weil unsere Seele dies längst so entschieden hat.“
216
„Wir vergessen, damit wir uns erinnern.“
215
„Man erfand etwas für die Augen, damit man besser sehen konnte. Man erfand etwas für die Ohren, damit man besser hören konnte. Man erfindet ein Chip für das Gehirn, damit man besser denken kann. Es gilt noch etwas für den Mund zu erfinden, damit man das ‚Gedachte‘ besser formukontrollieren soll!“
214
„Mit Sozialen Netzwerken trainierte man lange Zeit das ‚Gedächtnis‘ jener Kreise, die den Benutzern diese Instrumente umsonst zur Verfügung stellten. Jetzt kontrolltrainieren dieser Personenkreis und weitere Organisationen mit ihren Künstlichen Intelligenzen das Denken der Menschen, die bereits verblödet sind oder noch werden. Und diese ‚user‘ zahlen den Preis dafür, dass dies mit ihnen geschieht!“
213
„Schau nicht in den Abgrund, den du kaum erkennst. Schau in deine Seele, die dich am besten kennt.“
212
„Die Durchdringung aller Dinge an sich ist die Meisterschaft, nach der das universelle Wissen strebt – durch Sammeln von Erfahrungen, zur Erhaltung des göttlichen Systems, bis hin zu ihrer Vollendung. Schön … und dann?“
211
„Das ist meine ‚Wissenschaft‘: Ich sammle Wahrheit, Erkenntnis und Schönheit zur Erforschung des menschlichen Seins. Wer mir in der Schwere dieser Arbeit von Wissen und Bereitschaft unbekümmert in die Quere kommt, wird mit Leichtigkeit übergangen oder mit Anerkennung bedacht, je nachdem, wie leichtfüßig seine Argumente sind.“
210
„Der Künstler umkreist die ‚Phantastik‘ wie manche Insekten das Licht.“